Die Saunakultur hat eine sehr lange und vielfältige Geschichte. Das Saunieren ist eine der ältesten Therapieformen, die gleichzeitig natürlich und wirksam ist. Diese Form der biologischen Erneuerung heilt, entfernt Giftstoffe und regeneriert den Körper. Dennoch wissen viele Menschen immer noch nicht, wie sie die Sauna für sich und andere richtig und komfortabel nutzen können. Vielleicht deshalb, weil es mit Nacktheit assoziiert wird, die ein Tabuthema ist und somit das Saunieren von Mythen umgeben ist, aber auch von unangemessenem Verhalten, das anderen Teilnehmern Unbehagen bereitet und sogar der eigenen Gesundheit schaden kann. Deshalb haben wir speziell für Sie einen kurzen Leitfaden zum richtigen Saunieren vorbereitet.
Richtiges Saunieren umfasst Verhaltensregeln, die sowohl während des Saunierens selbst als auch im gesamten Saunabereich einzuhalten sind. Diese Verhaltensregeln beziehen sich auf die Auswirkungen auf unsere Gesundheit und darauf, maximale Vorteile aus den Saunagängen zu ziehen. Sie wurden nicht dazu geschaffen, den Menschen das Leben in der Sauna schwer zu machen, sondern um Hinweise zu geben, wie man sich in der Sauna verhalten sollte, um den größtmöglichen Nutzen aus dem Saunabad zu erzielen.
Zunächst sollte man sich vor dem Besuch des Saunariums vergewissern, ob keine Kontraindikationen vorliegen, die für unsere Gesundheit und unser Leben gefährlich sein könnten. Deshalb empfehlen wir Ihnen eine Beratung mit einem Arzt oder in unserem Fall mit einem Mitarbeiter unseres Saunariums.
Kurz gesagt sollten Personen die Sauna nicht nutzen, die:
Frauen in der Schwangerschaft sowie Kinder sollten ebenfalls nicht saunieren, außer in Saunen mit niedriger Temperatur, sehr kurzen Sitzungen und unter Aufsicht einer erwachsenen Person. Unser Saunarium ist ausschließlich für Personen ab 16 Jahren bestimmt, außer in Familienzeiten, in denen Familiensaunagänge unter Aufsicht eines Saunameisters bei reduzierter Heiztemperatur stattfinden. Warum dürfen Kinder nicht in die Sauna? Vor allem geht es um ihre Sicherheit, da Kinder sich schneller überhitzen als Erwachsene. Ein weiterer Grund ist die bereits erwähnte Nacktheit. Das Saunieren ist ein intimer Prozess und sollte unter komfortablen Bedingungen stattfinden. So wie Kinder nicht Zeugen von Nacktheit sein sollten, wollen die Saunabenutzer sich nicht durch die Anwesenheit von Kindern in ihrer Privatsphäre gestört fühlen.
Mit Ausnahme der oben genannten Fälle können alle anderen bedenkenlos die Sauna nutzen. Wenn Sie zum ersten Mal saunieren, tun Sie dies einfach vorsichtig und beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert, und bei jeglichen beunruhigenden Symptomen sollten Sie den Saunagang sofort abbrechen und sich ausruhen.

Vor dem Betreten des Saunariums sollte man keine üppigen Mahlzeiten zu sich nehmen. Vor dem Saunagang sollten alle physiologischen Bedürfnisse erledigt werden, anschließend der ganze Körper gründlich mit Wasser und Seife gewaschen und danach trocken abgetrocknet werden. Zum Saunabereich betritt man die Sauna in Badeschuhen und mit mindestens zwei Handtüchern. Das eine dient zum Abtrocknen und zum Bedecken des nackten Körpers (es kann auch ein Bademantel sein). Das andere (z.B. ein Laken) wird zum Unterlegen unter den Körper in der Trockensauna oder Steinsauna sowie auf den Liegen verwendet. Aus hygienischen Gründen legen wir das Handtuch unter den Körper, um keine Bakterien zu hinterlassen und um Verbrennungen durch Kontakt mit heißem Holz oder Stein zu vermeiden. Wenn man sich in der Trockensauna nicht aus dem Handtuch winden möchte, sollte man ein zweites Handtuch zum Unterlegen unter die Füße verwenden.

In die Sauna betritt man die Räume ohne Schuhe, die man vor der Sauna so abstellt, dass sie weder den Eingang noch die Bewegung anderer Saunabesucher behindern. In Saunen mit Holzsitzen und -rückenlehnen (oder Steinbänken, die nicht abgespült werden können), sollte jede Körperpartie auf einem Handtuch liegen.
Und wie sieht es mit der Nacktheit aus, die so viele Emotionen hervorruft? Während des Aufenthalts in der Sauna ist es ratsam, den Körper freizulegen oder nackt zu sein, da dies gesund für den Körper ist. Es ermöglicht freies Schwitzen und die Erhaltung der richtigen Körpertemperatur. Natürlich kann dies für viele von uns unangenehm sein. In solchen Fällen ist es erlaubt, intime Körperteile zu bedecken oder den Körper mit einem Handtuch oder Laken zu umwickeln, wichtig ist, dass es sich um eine Naturfaser handelt, die das Schwitzen ermöglicht.
Warum darf man die Sauna nicht im Badeanzug benutzen? Badebekleidung besteht aus synthetischen Materialien, die zu Verbrennungen auf der Haut führen können, und die hohe Temperatur (die niedrigste in der finnischen Sauna beträgt 45-60 Grad Celsius!) würde den Badeanzug beschädigen. Gleiches gilt für Schmuck, Uhren und andere Körperschmuckstücke, die vor dem Betreten des Saunariums abgelegt werden müssen.
In Dampfsaunen sollte der Schlauch mit Wasser verwendet werden, um den Sitz vor und nach der Benutzung abzuspülen. Es ist nicht erlaubt, Liegeplätze im Saunabereich durch das Zurücklassen von Handtüchern oder Kleidungsstücken zu reservieren.

Das gesamte Saunarium ist ein Ort der Ruhe und tiefen Entspannung. Deshalb sollten wir uns leise verhalten, um andere Teilnehmer nicht zu stören. Eine Ausnahme bilden Saunazeremonien, die vom Saunameister geleitet werden. In allen anderen Fällen sollten wir während des Saunagangs andere weder durch Gespräche, laute Musik noch durch die Nutzung von elektronischen Geräten stören. Deshalb nutzen wir keine Mobiltelefone, filmen oder fotografieren keine anderen Saunierenden! Wir lassen die Saunatür beim Rein- und Rausgehen nicht offen, um die Sauna nicht auskühlen zu lassen. Wir betreten die Sauna leise und ruhig, um die Erholung der anderen Gäste nicht zu stören und möglichst schnell, um die Sauna nicht auskühlen zu lassen. Aus Sicherheitsgründen nutzen wir den Saunabereich nicht unter Alkoholeinfluss und verhalten uns so, dass wir andere Gäste nicht in Verlegenheit bringen oder schockieren.
Zur Saunakultur gehört die Einhaltung der obigen Regeln, sofern die Hausordnung des Saunariums, die unbedingt zu beachten ist, nichts anderes vorschreibt. Die Hausordnung des Saunariums ist das übergeordnete Dokument. Wir befolgen alle Anweisungen aus der Hausordnung, den Symbolen und Piktogrammen, Hinweisschildern sowie den Anweisungen des Personals. Die Anweisungen des Personals haben Vorrang vor anderen Regelungen, und wenn wir uns nicht daran halten, darf das Personal uns zum Schutz und Komfort anderer Teilnehmer zum Verlassen des Saunariums auffordern.

Trotz des Vergnügens, das die Sauna bietet, sollte man sie nicht täglich, sondern ein- bis zweimal pro Woche nutzen, da sie eine erhebliche Belastung für den Körper darstellt. Der Saunagang besteht aus dem Erwärmen und anschließenden Abkühlen des Körpers.
In der Erwärmungsphase nimmt man eine liegende oder sitzende Position ein, am besten in der Hocke (also so, als ob man auf einem Handtuch am Strand sitzt und sich mit den Händen abstützt), auf der oberen oder unteren Bank, je nach Intensität (je höher, desto wärmer). Das Aufgießen von Wasser auf die Steine erhöht die Temperatur. Wenn man Steine mit Wasser begießen oder ätherische Öle hinzufügen möchte, muss man zunächst die Zustimmung der anderen Saunagäste einholen. Den Nutzen des Saunierens kann man durch Abreiben der Haut mit Bürsten oder das Schlagen mit Birkenzweigen erhöhen, was die Durchblutung der Haut verstärkt. In der Dampfsauna ist es wichtig, vor dem Hinsetzen das Sitzbrett sowie die Fußablage abzuspülen, sich nackt hinzusetzen oder hinzulegen und vor dem Verlassen erneut zu spülen. Eine Saunasitzung sollte nicht länger als 12-15 Minuten dauern, daher ist es wichtig, die Zeit zu kontrollieren. Für Anfänger kann schon 5 Minuten eine Herausforderung sein. Es ist wichtig, daran zu denken, dass man bei liegender Position vor dem Aufstehen kurz auf der Bank sitzen sollte, um Schwindel vorzubeugen.
Die Abkühlphase sollte nicht länger als 10-15 Minuten dauern und darf nicht abrupt erfolgen, also nicht mit zu großen Temperaturunterschieden oder sofortigem Begießen des ganzen Körpers, da dies zu einem gefährlichen Blutdruckanstieg führen kann. Man kann ein kaltes Wasserbecken, eine Dusche, einen Wasserkübel oder Schnee benutzen. Am besten nimmt man zuerst eine lauwarme und dann eine kalte Dusche, wobei der Wasserstrahl von den Füßen zum Herzen gerichtet wird; erst zum Schluss Kopf und Nacken abkühlen. Ist ein sogenannter Kaltwasser-Fass vorhanden, sollte man sich erst abspülen, bevor man es benutzt. Nach der Abkühlung sollte man sich gründlich mit Wasser ohne Seife waschen und anschließend gut abtrocknen.
Während eines Besuchs im Saunarium kann man drei Sitzungen machen, was insgesamt bis zu 1,5 Stunden abwechselndes Erwärmen und Abkühlen des Körpers bedeutet.

Nach dem Verlassen der Sauna empfehlen wir, sich auszuruhen, denn es ist eine echte Gymnastik für den Körper. In unserem Saunarium können das Liegen gegenüber dem Deckbrunnen oder im benachbarten Raum an der Salzwand sein. Die Ruhephase sollte mindestens so lange dauern wie der Saunagang selbst. In dieser Phase ist auch das Auffüllen von Flüssigkeit wichtig.
Unmittelbar nach dem Saunagang sollte der Körper warm abgespült und anschließend unter der Dusche oder in einem kalten Becken, Eisbrunnen oder Grotte abgekühlt werden. Die Abkühlung beginnt bei den Füßen.
Bevor man das Saunarium verlässt, sollte man den ganzen Körper gründlich waschen. Denken Sie daran, alle mitgebrachten Sachen mitzunehmen und benutzte Handtücher oder Laken an die dafür vorgesehene Stelle im Saunarium zu bringen. Den Bereich verlässt man leise und ruhig, damit die anderen Gäste weiterhin entspannt verweilen können.

Wir laden Sie zum Saunieren ein, besonders bei uns, wo Ihnen eine finnische Sauna, Kräutersauna, Aroma-Sauna, Dampfbad und Infrarotsauna zur Verfügung stehen. Welche Vorteile bringt das Saunieren mit sich? Es gibt viele. Zunächst werden die Blutgefäße gestärkt und unser Atmungssystem gereinigt. Die drastischen Temperaturwechsel stärken unsere Abwehrkräfte und die Leistungsfähigkeit des Körpers. Außerdem erhöht sich die Ausschüttung von Endorphinen durch psychische Entspannung, was das Risiko von Infektionen der Atemwege und der Intimbereiche verringert und unseren Stoffwechsel anregt. Am schnellsten zeigt sich der Effekt auf der Haut, die sich schon nach einem Besuch durch bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung verbessert, glatt und gereinigt wird. Interessanterweise entfernen Saunagänge überschüssiges Salz aus dem Körper, sowie Giftstoffe und befreien Talgdrüsen, wodurch beim Schwitzen auch überschüssiges Fett abtransportiert wird. Dadurch wird auch der Alterungsprozess verlangsamt.
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